Warum Pauls Vorhersage kein Weltuntergang ist

Liebe Freunde des Agyon,

Wie sich mittlerweile bis in den hintersten Winkel der fußballbegeisterten und -verachtenden Welt herumgesprochen haben dürfte, hat der Krake Paul eine Halbfinal-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen die spanische vorhergesagt – angesichts seiner bisherigen Treffsicherheit für viele Fans fast schon ein Weltuntergang. (Natürlich kein echter, denn der kommt nicht mal 2012.)

Andererseits hat Paul schon bei der EM 2008 diese Begegnung falsch vorhergesagt. Was bedeutet das nun für den Spielausgang?

Wie jedem Eingeweihten klar sein sollte, kann eine erfolgreiche Vorhersage nicht ohne korrekte Verbindung zum universellen Feld des Agyon erfolgen – eine Verbindung, bei der Kraken dank ihrer vielen Arme von Natur aus bevorzugt sind.

Und offensichtlich hat Paul gute Kontakte. Aber nicht bei Spanien: Da die berühmte Kirche in Barcelona, entworfen von Antoni Gaudi, noch nicht fertiggestellt ist, macht sich die metakognitive Materiestrahlung des Agyon-Feldes eine Gaudi daraus, jegliche Spanien betreffende Vorhersage zu stören!

Ja, auch Felder voller Licht, Liebe und Labskaus wollen sich mal amüsieren! Und so amüsiert sich das Agyon-Feld über all das Rauschen den Orkan im Blätter- und Online-Wald, denn simmer mal ehrlich: das ist nun wirklich lachhaft.

Gegenwärtig – aufgrund der Temperaturdifferenz zwischen Europa und Südafrika – stört es sogar so sehr, dass jede solche Vorhersage komplett unmöglich, Pauls Aussage also rein zufällig ist.1 Oder anders gesagt: Anders als bei allen anderen Spielen sind diesmal sogar die Spieler wichtig! Freuen wir uns also über dieses einmalige fußballtropoholistische Ereignis!

Violettvuvuzelistische Grüße,
Euer Agyon-Team
 


  1. Ob sich diese Situation deutlich bessern wird, wenn ein Mann in bunten Kleidern, die schriller aussehen als die Kirche, die Opferstelle weihen wird – wie es eine von iberischen Atlantisengeln gechannelte Prophezeiung andeutet –, ist übrigens noch fraglich, wie uns die multiholistische Mantratransformation verraten hat. []

2 Comments

  1. E

    Paul ist schon ein Phänomen, doch wenn ihr etwas genauer geüprüft hättet, wäre auch aufgefallen, dass die Spanier auf jeden Fall die WM gewinnen mussten:
    Da Spanien eine solide katholische Vergangenheit hat, hat Jesus v. Na. selbst mitgespielt, da er ja ein geistiges Wesen ist, trotz Auferstehung seit 2000Jahre nicht gesichtet, hat er Paul mittels Telekinese(ein spezielles esoterisches Fernwirksystem!) beeinflusst! Alles klar soweit?

    • a

      Stimmt, zudem gerade Jesus Navas auf Wassertiere (vgl. naval, Navy) einen besonderen Einfluss hat.

      Wobei die Niederländer im Finale wohl auch einfach zu schwach aufgelaufen sind: Die Stacheln (Stekelen) von Maarten Stekelenburg konnten nicht mit den römischen Nägeln bei der Kreuzigung damals mithalten.

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